Gelbfieberimpfung

Gelbfieber ist nicht zu verwechseln mit Gelbsucht. Unter Gelbsucht versteht man umgangssprachlich eine Gelbfärbung (Ikterus) der Haut und Augen aufgrund eines gestörten Galleabflusses, zum Beispiel bei Hepatitis (Leberentzündung) oder Cholangitis (Gallenwegsentzündung). Ein Ikterus kann zwar beim Gelbfieber auftreten, ist jedoch nur eines der möglichen Symptome.

Die Gelbfieber-Symptome entwickeln sich etwa drei bis sechs Tage nach der Ansteckung

Gelbfieber ist eine lebensbedrohliche virale Infektionskrankheit, die durch Mücken übertragen wird. Sie tritt ausschließlich im tropischen Afrika und Südamerika auf. Bei schwerer Verlaufsform endet Gelbfieber in mehr als jedem zweiten Fall tödlich. Aus diesem Grund ist eine vorbeugende Impfung gegen die Infektion sehr wichtig. Bei der Ein- und Ausreise in manche Länder ist sie sogar zwingend vorgeschrieben.
Gelbfieber-Endemiegebiete liegen im tropischen Afrika und Südamerika. Reisende mit entsprechendem Reiseziel sollten sich unbedingt vorher informieren, ob eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben ist. Asien, Australien, Europa und Ozeanien gelten derzeit als gelbfieberfrei.
Wirklichen Schutz bietet nur die Lebendimpfung mit einer abgeschwächten Virenart – der sogenannten Gelbfieberimpfung.
Da es keine spezifische Behandlung gibt und Gelbfieber potentiell lebensbedrohlich ist, ist die Impfung sehr wichtig. Sie ist für die Ein- und Ausreise (und ggf. Transit) in einige Länder in Afrika und Südamerika zwingend vorgeschrieben. Nur wenn ein Großteil der Menschen in einem Gebiet gegen Gelbfieber geimpft ist, lässt sich eine epidemische Ausbreitung verhindern.

Es besteht eine Zulassung zur WHO-Gelbfieberimpfstelle durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

Wichtig: Bis zur Entwicklung eines ausreichenden Impfschutzes nach Impfung vergehen ca. 10 Tage, dies ist bei Ihrer Impfplanung zu berücksichtigen.